Tigergruppe

„Der Mensch wenn er werden soll, was er werden muss, muss als kleines Kind sein und tun, was ihn als Kind glücklich macht."   Johann Heinrich Pestalozzi

Tigergruppe

Seit September 2013 stehen in der Tigergruppe 6 Krippenplätze neben den regulären Kindergartenplätzen zur Verfügung. Es können Kinder zwischen 0-4 Jahren aufgenommen werden. Eine Erzieherin und eine Kinderpflegerin (nach Möglichkeit und Anzahl der Kinder auch noch eine Vorpraktikantin) sind für die Betreuung und Förderung der Kinder zuständig.

Die Eingewöhnung der Kleinen in der Kinderkrippe ist eine besonders wichtige Phase für Kinder, Eltern und Erzieherinnen.
Um den Beginn für alle so positiv wie möglich zu machen, arbeiten wir in unserer Einrichtung nach dem „Berliner Eingewöhnungsmodell".
Dies ist ein Konzept, das die elternbegleitende Eingewöhnung in den Kindergarten bzw. Krippe unterstützt.
Wenn das Kind unter 3 Jahre alt ist, kann die Eingewöhnung bis 4 Wochen dauern. Wie lange es im Einzelfall dauert, hängt vom Alter und vom Typ des Kindes ab. Die Einbeziehung eines Elternteils ist bei der Eingewöhnung ein wesentlicher Bestandteil. Die Kinder haben genügend Zeit, sich unter dem Schutz der Eltern mit der Einrichtung vertraut zu machen und eine Beziehung zur Erzieherin aufzubauen. Für die Eingewöhnungszeit werden klare Absprachen getroffen. Bei der Anmeldung erhalten die Eltern einen Flyer in dem das Eingewöhnungsmodell genau beschrieben wird.
Die Eingewöhnung ist abgeschlossen, wenn das Kind ein erstes emotionales Band zur Erzieherin geknüpft hat und sie als „sichere Basis" akzeptiert hat. Dies ist z.B. dann der Fall, wenn das Kind gegen den Weggang der Mutter protestiert, sich aber schnell von der Erzieherin trösten lässt.
Wir werten die Eingewöhnung als sehr wichtige Zeit im Leben des Kindes. Es ist die erste Trennung von den Eltern. Das Kind muss lernen für eine gewisse Zeit ohne sie zurechtzukommen. Erlebt das Kind diese Veränderung als positives Ereignis, dann ist es in der Lage auch kommende Übergänge als positive Weiterentwicklung zu sehen (z.B. Wechsel von der Tigergruppe in die Bärengruppe, Einschulung....)

Vorteile der „kleinen" Gruppe:

  • Aufgrund der geringen Gruppenstärke herrscht ein niedriger Lärmpegel, dies erleichtert den Kindern die Eingewöhnung erheblich.
  • Wir nehmen uns viel Zeit für direkte, persönliche Zuwendung (kuscheln, vorlesen, wickeln...), dadurch wird die Bindung und Beziehung intensiv gestärkt.
  • Wir unterstützen das Kind in seinen Entwicklungsaufgaben, d.h. ein Kind wird unterstützt, indem es lernt mit der Schere zu schneiden, ein anderes Kind lernt auf die Toilette zu gehen (Sauberkeitserziehung).
  • Die Kinder werden individuell und altersspezifisch gefördert, .d.h Spielmaterial und Angebote werden auf die Kleinen abgestimmt.
  • Der Gruppenraum ist auf die Bedürfnisse von Kleinkindern ausgerichtet. Daher haben wir wenige Regale und Tische und dafür viel Platz zum Bewegen (große Bewegungsbausteine, Kugelbad) Mit einem Schlafraum und durch verschiedene Wohlfühloasen (Hängeschaukel, Kuschelecke) haben die Kleinen aber auch jederzeit die Möglichkeit sich zurückzuziehen.
  • Einmal pro Woche bieten wir den Kindern einen Schlemmertag. Am Brotzeittisch gibt es eine Auswahl verschiedener Lebensmittel, die kindgerecht portioniert werden. Dabei achten wir auf Vollwertigkeit, Bioqualität und Abwechslung. Bevorzugt bekommen die Kinder alle Sorten von Obst und Gemüse.

Damit wird gewährleistet, dass die Kinder in einem sicherem Rahmen zu lernen und die neuen Eindrücke verarbeiten können. So „gerüstet" fällt es ihnen mit 4 Jahren leicht in die „große" Gruppe zu wechseln. Ähnlich wie in der Schule, wo die Kinder in die nächsthöhere Klasse vorrücken.

Die Kinder lernen in der kleinen Gruppe:

Sozialkompetenz
Das Kind erkennt: Ich stehe nicht immer im Mittelpunkt. Wir sind eine Gemeinschaft. Ich lerne mit den anderen Kindern Kompromisse zu schließen. Ich teile mit anderen (Spielmaterial und auch das Personal) und nehme Rücksicht.

Selbstkompetenz
Ich fühle mich wohl im Kindergarten. Ich kann eine gewisse Zeit ohne Mama und Papa auskommen. Ich lerne neue Spielmaterialien kennen und spiele mit anderen Kindern. Ich ziehe mich alleine an. Ich gehe selbstständig zur Toilette. Ich packe meine Brotzeit aus und räume sie auch wieder auf.

Sachkompetenz
Ich habe Interesse am angebotenen Spielmaterial. Ich nehme Angebote, z.B. zum Basteln, an.

Kurzer Einblick in den Tagesablauf:

  • Bis 8.30 Uhr Bringphase. Die Kinder werden in Empfang genommen und begrüßt.
  • 8.30 Morgenkreis. Die Kinder kommen zusammen. Wir singen oder beten. Der Kreis ist ein Ritual, das den Einstieg in den Kindergartenalltag erleichtert.
  • Anschließend haben die Kinder Zeit für „freies" Spiel. Hier wählen sie ihre Spielpartner und Spielmaterialien selbst. In dieser Zeit nehmen die Kinder unter anderem Angebote zum Gestalten (Basteln) wahr und machen Brotzeit. Einmal pro Woche gehen wir in Teilgruppen zum Turnen.
  • Um ca. 11 Uhr Stuhlkreis. Hier finden gezielte Angebote statt.
    Nach dem Stuhlkreis gehen wir in den Garten oder die Kinder spielen im Gruppenraum bis zur Abholzeit um 12.00 Uhr. Kinder die länger in der Einrichtung sind gehen in die Bärengruppe.

Dies ist ein kleiner Überblick über den „normalen" Tagesablauf. Wir arbeiten jedoch situationsorientiert und gehen auf die Bedürfnisse der Kinder ein, so sind wir z.B. im Sommer bei schönem Wetter den ganzen Tag im Garten.

KiTa Otterskirchen

kiga-konzept-018weebKindergarten Otterskirchen
Jahnstraße 5
94575 Otterskirchen - Windorf
Leitung: Frau Bettina Höltl
Telefon: 08546 - 409
Email: kita.otterskirchen@bistum-passau.de

KiTa Rathsmannsdorf

KiTaRdorf
Kindergarten Rathsmannsdorf
Am Kellerberg 10
94575 Windorf - Rathsmannsdorf
Leitung: Frau Regina Reitinger
Telefon: 08546 - 422
Email: kita.rathsmannsdorf@bistum-passau.de

KiTa Windorf

KiTaWindorf1
Kindergarten Windorf
Friedhofweg 6
94575 Windorf
Leitung: Frau Christina Höltl
Telefon: 08541 - 3402
Email: kita.windorf@bistum-passau.de